Samoanische Tattoos – das Geheimnis wird gelüftet

Falls Du schon mal nach samoanischen Tattoos im Internet gesucht hast, wirst Du wahrscheinlich wissen, dass diese Suche eine echte Herausforderung ist. Entgegen seines Rufes bei den polynesischen Motiven als „Tatau“, bekommt das samoanische Design einfach noch nicht die verdiente Aufmerksamkeit.

Wer interessiert sich dafür?
Das samoanische Tattoo ist eine kleine Nische im Vergleich zu der Party, die Tribal Tattoos überall auf der Welt feiern.

Tribal Motive stellen sicher eine breite Masse da, wohingegen samoanische Tattoos sich schon durch ihre Komplexität und ihren Stil abheben.

Variationen gibt es wie Sand am Meer, wobei verschiedene Künstler ihre eigenen Markenzeichen haben und gleichzeitig die essenziellen Elemente der einzigartigen Motive beibehalten.

Der weltweite Ruf
Google Statistiken ergeben, dass samoanische Tattoos weltweit Zehntausende Abfragen pro Monat erhalten. Andere Statistiken zeigen auch, dass jeder achte, der auf die Samoa Inseln kommt, sich stechen lässt bevor sie/er wieder abreist. Wenn diese Zahlen stimmen, sprechen wir von einem zwölf-prozentigen Anteil der Urlauber, was das verlockende Temperament dieser Kunst gut widerspiegelt.

Die Bedeutung des Tribals
Samoanische Tribal Tattoos, sowohl in vergangenen Tagen als auch heute, erlauben dem Träger ihre/seine samoanische Herkunft mit Stolz zum Ausdruck zu bringen. Solch hervorstechende und außergewöhnlich schöne Tattoo Designs sollten allerdings nicht nur darauf beschränkt werden und werden deswegen mit gutem Grund seit neuestem auch mit anderem Hintergrund verwendet.
Dabei beziehe ich mich allerdings nicht auf die „soga’imiti“, Tataus für Männer oder „malu“ für Frauen, die einen starken kulturellen Hintergrund haben und deswegen nicht einfach zur Show getragen werden sollten.

Jede Kultur schätzt ihre Tradition sehr und die Samoaner haben sich entschieden, ihre auf der eigenen Haut zu tragen. „Als es noch keine geschrieben Sprache auf den Inseln gab, diente das Tatau als Dokumentation, Erinnerung und Ausstellung.“ A. Milford